| Chiropraktische Behandlung |
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Chiropraktische Behandlung bei Haustieren Die beiden Tierärztinnen Andrea Schreiner , meine ehemalige Donnerstagsvertretung, und Karin Pöhnl aus dem hessischen Bindsachsen führen als freie Mitarbeiterinnen in unserer Praxis in regelmäßigen Abständen chiropraktische Behandlungen bei Hunden und Katzen, Frau Pöhnl auch bei Pferden durch.
Was ist eine Blockade oder Subluxation? Chiropraktiker verstehen unter einer Blockade (= chiropraktische Subluxation) die funktionelle Fehlstellung eines Wirbels bzw. die Einschränkung der Beweglichkeit seiner Zwischenwirbelgelenke.
Durch Blockaden verliert die Wirbelsäule ihre normale Beweglichkeit. Folgen davon können Steifheit, Muskelverspannungen, Schmerzen und verminderte Leistungsbereitschaft sein. Ist die Beweglichkeit zwischen zwei Wirbeln reduziert, kann das auch Auswirkungen auf die Nervenstränge haben, die zwischen den beiden Wirbeln aus dem Rückenmark austreten und für einen ungehinderten Informationsaustausch zwischen Gehirn und Muskulatur, Haut und allen anderen Organen sorgen.
Bei Blockaden versucht das Tier die fehlende Beweglichkeit der Wirbelsäule zu kompensieren bzw. eventuell auftretenden Schmerzen auszuweichen, indem es seine Bewegungen und seine Körperhaltung verändert. Somit kommt es zu einer verstärkten mechanischen Belastung anderer Wirbelsäulenabschnitte und der Gelenke an den Gliedmassen. Sekundär können so weitere Blockaden und eine Verschlimmerung des Zustandes hervorgerufen werden. Wie können Sie Blockaden bei Ihrem Tier erkennen?
Die chiropraktische Behandlung
Bei der Erstbehandlung wird, sofern möglich eine Gangbildanalyse und ein Muskelscan mit den Händen durchgeführt.
Im Anschluss daran werden die komplette Wirbelsäule und die Gliedmassen auf vorhandene Einschränkungen der Beweglichkeit ihrer einzelnen Gelenke untersucht. Wird bei der Untersuchung eine Blockade diagnostiziert wird das Gelenk gezielt chiropraktisch behandelt.
Die Korrektur der Wirbelstellung erfolgt durch einen extrem schnellen und kurzen Impuls, der mit den Händen oder Fingern direkt an dem entsprechenden Wirbelkörper bzw. den Wirbelfortsätzen ausgeführt wird.
Bei einer chiropraktischen Behandlung werden – im Gegensatz zu nicht spezifisch ausgebildeten Disziplinen – weder Bänder überdehnt noch anatomische Grenzen überschritten.
Bei den meisten Tieren zeigt sich nach ein bis vier Behandlungen eine sichtbare Besserung. Chronische Beschwerden erfordern meist mehrfache Behandlungen während akute Probleme häufig schneller auf die Therapie ansprechen.
Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Arthrosen, Hüftdysplasien oder Spondylosen, bei denen Blockaden als Folge der Erkrankungen auftreten, sprechen sehr gut auf eine kontinuierliche Therapie in 2-6monatigen Abständen an. Einsatzmöglichkeiten der Chiropraktik
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